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Bürgermeister-Blog

19.6.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

am Dienstag habe ich an einer Sitzung des Landespräventionsrates Niedersachsen teilgenommen. Im Mittelpunkt stand dabei die Vorstellung einer neuen Kommission zur Prävention sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen, deren Gründung und Arbeit ich sehr begrüße und deshalb gerne näher erläutern möchte.

Ziel dieser Kommission ist es, Maßnahmen der Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen sowie des Opferschutzes weiterzuentwickeln und Empfehlungen für die Politik vorzulegen. Gegründet wurde die Kommission Ende Februar im Niedersächsischen Justizministerium als Konsequenz aus den Missbrauchsskandalen in der katholischen Kirche sowie auf einem Campingplatz in Lügde.

Mitglieder der Kommission sind Vertreter aus verschiedenen Institutionen, Organisationen und Gruppierungen, wie zum Beispiel: Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, Landeskriminalamt Niedersachsen, Stiftung Opferhilfe Niedersachsen, Landesstelle Jugendschutz, Koordinierungsstelle Prävention im Bistum Osnabrück, Niedersächsisches Institut für systemische Therapie und Beratung Hannover e.V. etc. sowie mehrere Rechtsanwälte und Staatsanwälte.

Institutionenübergreifend und daher gesamtgesellschaftlich sowie fachübergreifend wird die Kommission die Präventionsarbeit in diesem spezifischen Bereich fortführen, Organisationsstrukturen und Risikosituationen analysieren und in den Bereichen Opferschutz und Täterprävention die Entwicklungen fortführen.

Im Laufe des Jahres werden die Mitglieder der Kommission zu konkreten Themen und Fragestellungen in Arbeitsgruppe tätig. Bis zum Ende des Jahres werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zusammengetragen, diskutiert und ausgewertet. Im Anschluss daran sollen konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis vorgelegt werden, die sich für eine Umsetzung eignen.

Ich halte die Gründung dieser Kommission für sehr sinnvoll. Kinder und Jugendliche sind das Kostbarste, was wir auf dieser Welt haben. Sie verdienen unseren besonderen Schutz und unsere Unterstützung. Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen muss offen und ohne Tabus thematisiert werden.

Es ist jetzt die Aufgabe der Kommission, eine Handreichung mit unmissverständlichem Handlungsauftrag für Politik, Gesellschaft und Praxis zur Fortentwicklung der Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen überreichen zu können. Gleichzeitig ist es die Aufgabe von uns allen, dieser Thematik eine hohe Priorität einzuräumen.

Bis nächste Woche,

Ihr

Heiner Pahlmann

Bürgermeister der Stadt Bramsche

Sie haben Fragen an mich oder zu meinem Bürgermeister-Blog? Dann können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen, entweder per Telefon oder per E-Mail. Ich freue mich auf Ihre Mitteilung.

Heiner Pahlmann
Telefon 05461 / 83-101
E-Mail heiner.pahlmann@stadt-bramsche.de


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14.6.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

in der Kornmühle des Tuchmacher Museums wurden am Donnerstagabend Bramsches Sportler des Jahres ausgezeichnet. Eine tolle Veranstaltung, mit der die außergewöhnlichen Leistungen von Sportlerinnen und Sportlern aus Bramsche gebührend geehrt werden.

Vor einigen Jahren haben wir die Bedingungen für die Verleihung der Bramscher Rose als Sportauszeichnung komplett überarbeitet. Normalerweise läuft es jetzt so ab, dass Kandidaten zunächst aus allen Bramscher Sportvereinen vorgeschlagen werden können. Eine Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden und eines weiteren Vertreters des Bramscher Stadtsportbundes, ein vom Bürgermeister benanntes Mitglied der Verwaltung sowie der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Sport, nominiert nach dem Fristende aus dem Kreis der vorgeschlagenen Sportler je fünf Kandidaten für folgende Kategorien: Sportlerin des Jahres, Sportler des Jahres und Mannschaft des Jahres. Diese Kandidaten werden daraufhin von den Bramscher Nachrichten in Portraits ausführlich vorgestellt. Danach folgt eine öffentliche Abstimmung, bei der jeder mitmachen kann.

Leider hat die Jury in diesem Jahr nur sehr wenige Vorschläge erhalten. Für beide Einzelkategorien gab es nur jeweils eine Nominierung. Das ist natürlich äußerst schade und wird den vielen herausragenden Leistungen und Auftritten der Sportlerinnen und Sportler aus Bramsche nicht gerecht. Deshalb möchte ich schon jetzt an Sie appellieren: Schlagen Sie bitte für die kommende Verleihung noch mehr Mannschaften und Aktive vor. Wer noch nie mitgemacht hat, den bitte ich daher ausdrücklich: Beteiligen Sie sich im nächsten Jahr mit der Nominierung Ihrer Top-Athleten!

Die fehlenden Vorschläge sollen die Leistungen der in diesem Jahr nominierten Kandidaten aber nicht schmälern. Sie alle hatten durch Ihre starken Leistungen den Titel verdient. Wirklich spannend wurde es jedoch nur bei den Mannschaften. Hier standen die Ü60-Fußballer des TuS Engter, die B-Jugend des 1. FCR Bramsche und die erste Herren des FC SW Kalkriese zur Wahl. Mit knappem Vorsprung haben letztendlich die Bramscher Juniorenfußballer die meisten Stimmen erhalten. Die B-Jugend des FCR spielt seit mehreren Jahren in der Landesliga. Diese Leistung ist besonders hoch zu bewerten, da ab dieser Liga das Niveau äußert hoch ist. So zählen nicht nur normale Mannschaften zu den Gegnern der Bramscher, sondern auch ganze Jugendleistungszentren, die sich aus Spielern vieler verschiedener Orte bilden. Der FCR ist dagegen ein selbstständiger Verein. Honoriert wurde mit der Auszeichnung die starke Jugendarbeit der Bramscher über viele Jahre hinweg.

Bramsches Sportler des Jahres. Bramsches Sportler des Jahres.



Sportlerin des Jahres wurde Lenya Menkhaus. Die Turnerin des TuS Engter wurde im vergangenen Jahr Landesmeisterin im Niedersachsen-Cup (Mehrkampf) und feierte zudem viele weitere Erfolge. Sportler des Jahres wurde der Kanute Thomas Freese vom TuS Bramsche. Er wurde im vergangenen Jahr in Portugal bei den Senioren Weltmeister im Einer über 1000 Meter. Zudem wurde er beim selben Wettkampf im Vierer über 500 Meter Vizeweltmeister.

Auch Ehrenamtliche, die sich in Ihren Vereinen besonders engagieren, wurden am Donnerstagabend ausgezeichnet. Ehrungen gab es für Bettina Brüggemann (SC Achmer), Wilhelm Stenzel (Schützenverein Kalkriese) sowie Renate Geisler, Harald Bosse und Winfried Kebbe (alle TuS Bramsche).

Allen Siegern und Nominierten möchte ich noch einmal herzlich gratulieren.

Ich denke, die Verleihung der Bramscher Rose ist eine tolle Auszeichnung und eine Wertschätzung für die Leistungen, die „unsere“ Sportlerinnen und Sportler im vergangenen Jahr erbracht haben. Ich hoffe, dass die Veranstaltung im kommenden Jahr wieder frischen Wind bekommt. Wir werden uns dazu sicherlich unsere Gedanken machen und gegebenenfalls Änderungen vornehmen, um die Ehrung neu zu beleben.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr

Heiner Pahlmann

Bürgermeister der Stadt Bramsche

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Heiner Pahlmann
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7.6.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Montag war ich zu Gast beim Pflegeheim St. Martinus. Dort wurde ein neues Projekt vorgestellt, das in dieser Form in ganz Niedersachsen noch einzigartig ist. Seit dem 1. Juni nimmt das Bramscher Pflegeheim auch Tagesgäste auf. Das Modellprojekt nennt sich "Eingestreute Tagespflege". Ziel ist es, stationäre, teilstationäre und häusliche Pflege besser zu vernetzen.

Bislang galt in Niedersachsen eine strikte Trennung zwischen stationärer Pflege in Heimen sowie Tagespflegeeinrichtungen, die üblicherweise an einen Pflegedienst gebunden sind, und der häuslichen Pflege durch Angehörige oder Pflegedienste. Der Träger des Bramscher Pflegeheims, die Caritas Nordkreis Pflege GmbH, begibt sich mit der „eingestreuten Tagespflege“ nun auf ein neues Terrain.

Hauptverantwortlich für das neue Projekt ist Berthold Eich, Prokurist der Caritas Nordkreis-Pflege. Er hatte sich mit seinen Ideen zunächst an die Politik gewandt und bekam Hilfe durch den SPD-Landtagsabgeordneten Guido Pott. Der Sozialdemokrat stellte den Kontakt zum Sozialministerium in Hannover her. Dort überzeugte Eich dann Heiger Scholz, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Letztendlich wurde das Konzept der „eingestreuten Tagespflege“ als Modellprojekt für zunächst zwei Jahre genehmigt.

Startschuss der "eingestreuten Tagespflege" in Bramsche. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke Startschuss der "eingestreuten Tagespflege" in Bramsche. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke



Das Martinus-Heim in der Bramscher Innenstadt arbeitet seit 2008 nach dem Prinzip der Hausgemeinschaften. Die Bewohner leben dort in einer Art betreuter Wohngemeinschaft. Nun ist geplant, dort acht Tagespflegeplätze einzurichten. In jeder der vier Hausgemeinschaften können zwei externe Tagesgäste aufgenommen werden. Die Gäste werden dann komplett in den Tagesablauf der Gruppe integriert. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Heims sollen dabei mitentscheiden, wer als Tagesgast aufgenommen wird. Die Betreuung wird täglich von 7 Uhr bis 19 Uhr angeboten und die Pflegebedürftigen können tage- oder stundenweise ins Pflegeheim St. Martinus kommen. Wie oft und wie lange dieses Angebot genutzt wird, kann für jeden Gast individuell vereinbart werden.

Mich hat das Konzept von Herrn Eich total überzeugt. Weil die Gesellschaft immer älter wird, stehen wir in der Altenpflege und Altenhilfe vor großen Herausforderungen. Wir müssen flexible und komfortable Lösungen finden. Dieses Projekt kann zur Problemlösung dienen. Das Martinus-Heim stellt im Ortskern von Bramsche damit eine tagesversorgende Pflegeinfrastruktur sicher und ergänzt auf der einen Seite das bereits vorhandene stationäre Angebot und auf der anderen Seite gibt es Menschen aus der Umgebung die Möglichkeit, ambulant betreut zu werden, ohne dabei aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen zu werden. Für Angehörige bietet das Modell zudem die Chance, Familie, Pflege und Beruf besser zu vereinbaren. Die „eingestreute Tagespflege“ bringt also Vorteile auf vielen Seiten. Ein tolles Projekt! Ich möchte Herrn Eich nochmals herzlich zu dieser Idee gratulieren und mich im Namen der Stadt Bramsche für das neue Angebot bedanken.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und frohe Pfingsten! Außerdem möchte ich Sie noch einmal auf die Bürgermeistersprechstunde am morgigen Samstag, 8. Juni, hinweisen. Wer eine Anregung oder ein Problem hat, ist herzlich eingeladen, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr zu einem persönlichen Gespräch in mein Büro ins Rathaus (Raum O.29 im Obergeschoss) zu kommen.

Ihr

Heiner Pahlmann

Bürgermeister der Stadt Bramsche

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Heiner Pahlmann
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31.5.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Dienstag durfte ich in meinem Büro im Rathaus einen ganz besonderen Gast empfangen. Lars Noetzel ist Schüler des Greselius Gymnasiums und geht dort in die 8. Klasse. Für ein Referat im Politikunterricht stellte er mir verschiedene Fragen rund um das Thema Wohnungen.

Als Bürgermeister bin ich natürlich für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt verantwortlich. Dementsprechend freue ich mich immer ganz besonders, wenn ich auch den jüngsten Bramscherinnen und Bramschern als Ansprechpartner zur Seite stehen kann. Mit Fragestellungen zum Bereich Wohnungen hat sich Lars zudem noch ein Thema ausgesucht, das nicht nur spannend ist, sondern das Leben in Bramsche seit jeher maßgeblich betrifft und auch in Zukunft weiter beeinflussen wird.

Anlässlich eines Referats unterhielt ich mich mit dem Achtklässler Lars Noetzel über das Thema Wohnungen. Foto: Yannick Richter Anlässlich eines Referats unterhielt ich mich mit dem Achtklässler Lars Noetzel über das Thema Wohnungen. Foto: Yannick Richter



In einem lockeren, aber dennoch sehr interessanten Gespräch, unterhielten wir uns darüber, wie sich der Wohnungsmarkt in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat. Zudem sprachen wir über mögliche Veränderungen, die der demographische Wandel mit sich bringt. Auch die Felder Wohnungsnotstand und Wohnungsbau wurden thematisiert. Darüber hinaus stellte mir der bestens vorbereitete Achtklässler Fragen zu aktuellen Bauprojekten, wie zum Beispiel dem "Sanierungsgebiet Bahnhofsumfeld".

Das Interview mit Lars hat mir großen Spaß gemacht. Es ist schön zu sehen, wenn sich unser Nachwuchs Gedanken über Themen macht, die für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt von großer Bedeutung sind. Ich freue mich, wenn sich die Jugend gezielt einbringen will. Denn die Fragen und Ideen, die sie an uns richten, sind nicht nur erfrischend, sondern bringen auch völlig neue Ideen und Denkansätze mit.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr

Heiner Pahlmann

Bürgermeister der Stadt Bramsche

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Heiner Pahlmann
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24.5.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

im Gasthof Rothert in Engter wurde am Mittwochabend die Verleihung der Ehrenamtskarte gefeiert. Auch ich durfte an der Veranstaltung, die der Landkreis Osnabrück zweimal jährlich organisiert, dabei sein. Es freut mich ganz besonders, dass an diesem Abend die Menschen im Mittelpunkt standen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement in ihrer Freizeit dafür sorgen, dass viele Einrichtungen und Vereine überhaupt am Leben gehalten und Veranstaltungen, Projekte und Aktionen durchgeführt werden.

Auch wenn dieser Abend und auch die Ehrenamtskarte, mit der Vergünstigungen verbunden sind, die private Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen zur Verfügung stellen, sicherlich nur ein kleines Dankeschön an die vielen Ehrenamtlichen des Landkreises sein können, setzt diese Feier ein wichtiges Zeichen. Auf diese Weise werden die ehrenamtlich tätigen Damen und Herren geehrt und ihre besonderen Leistungen gewürdigt. Denn: Viel zu selten erfahren die Ehrenamtlichen die Wertschätzung, die Anerkennung und den Respekt, den sie verdient haben.

Die Ehrenamtskarte wurden am Mittwoch im Gasthof Rothert in Engter verliehen. Grafik: Landkreis Osnabrück Die Ehrenamtskarte wurden am Mittwoch im Gasthof Rothert in Engter verliehen. Grafik: Landkreis Osnabrück



Ehrenamtliche bereichern unser Leben in den unterschiedlichsten Feldern – ob im Sport, in der Umwelt, in der Kirche, in der Heimat- und Kulturpflege oder im sozialen Bereich. Ihre Leistungen sind vielfältig und vielerorts zu finden. Das Engagement jedes Einzelnen hat einen unschätzbaren Wert für uns alle. Was wäre schließlich unsere Gesellschaft ohne Ehrenamt? Eine Welt, in der sich niemand kümmert, keiner anpackt, beisteht, tröstet, rettet, hilft? So eine Welt wäre nicht wirklich lebenswert. Jeden Tag aufs Neue ist ehrenamtliches Engagement wichtig für ein menschliches Miteinander.

Dementsprechend möchte ich auch an dieser Stelle noch einmal allen Ehrenamtlichen aus Bramsche, aber auch aus den anderen Städten und Gemeinden des Landkreises Osnabrück, dafür danken, dass sie mit ihrem tatkräftigen Engagement unser Leben tagtäglich bereichern. Ohne ehrenamtliche Helferinnen und Helfer würden wir vieles schmerzlich vermissen. Und gerade weil es immer schwieriger wird, (junge) Bürgerinnen und Bürger für das Ehrenamt zu gewinnen, ist es erforderlich, alle Menschen immer wieder für die Wichtigkeit dieser Tätigkeiten zu sensibilisieren.

Übrigens: Neudeutsch könnte man die wertvolle Arbeit Ehrenamtlicher wohl so etwas wie eine „Win-Win-Situation“ nennen. Auf der einen Seite gewinnen die Menschen, denen geholfen wird. Auf der anderen Seite gewinnen aber ebenso die Personen, die sich in der Gesellschaft einbringen und sich um andere kümmern.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! Und vergessen Sie nicht am Sonntag bei der Landrats- und Europawahl Ihre Kreuze zu machen.

Ihr

Heiner Pahlmann

Bürgermeister der Stadt Bramsche

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17.5.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

zu Beginn der Woche habe ich in Berlin an einem zweitägigen Seminar teilgenommen. Der Titel der Veranstaltung lautete „Wettbewerbe und Partizipation – Widerspruch oder Bereicherung?“. Organisiert wurde das Seminar vom Deutschen Institut für Urbanistik. Inhaltlich ging es vor allem darum, inwieweit Bürgerinnen und Bürgern in Wettbewerbsverfahren zu Bauvorhaben Mitspracherecht eingeräumt werden kann und an welchen Stellen das Verfahren von externen Wissensträgern profitieren kann.

Wie in anderen Städten auch hat sich in Bramsche bei Bauprojekten die Durchführung von Planungs- und Realisierungswettbewerben bewährt, da sie maßgeblich zu einer höheren Qualität von stadtbild-prägenden Vorhaben beitragen können. Um das angestrebte Ziel eines bestmöglichen Ergebnisses mit einem Wettbewerb zu erreichen, setzen sich mittlerweile Auslobungen für interdisziplinäre Planungsteams immer stärker durch. Gleichzeitig nimmt aber auch der Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung zu. Die große Frage ist, ob und wie diese Aspekte zusammengeführt werden können.

Ich halte es für unumgänglich, die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in bestimmte Bauprojekte miteinzubeziehen. Wenn es um zentrale Standorte in der Stadt, um öffentliche Räume oder neue Wohnquartiere handelt, muss die Bevölkerung mitgenommen werden. Schließlich werden durch eine aktive Bürgerbeteiligung vielschichtige Interessen offen gelegt. Und nur wenn die Ideen und Wünsche der Einwohner auch kommuniziert und gehört werden, können sie im Bauvorhaben auch umgesetzt werden. Die Beteiligung der Bevölkerung kann dementsprechend die Akzeptanz für Bauprojekte steigern und letztendlich im Idealfall zu einem besseren Ergebnis führen. Dafür sind allerdings Kompromisse unter den Beteiligten nötig, die transparent kommuniziert werden müssen.

Es ist aber auch klar, dass sich nicht jedes Bauvorhaben gleichermaßen für Beteiligung eignet. Folglich ist es unsere Aufgabe, zu prüfen, bei welchen Projekten die Beteiligung der Öffentlichkeit besonders sinnvoll ist. Um die Bürgerinnen und Bürger schon frühzeitig an Entscheidungen partizipieren zu lassen, sollten wir auch überlegen, sie schon während der Wettbewerbsverfahren zu integrieren. Da Beteiligung in Wettbewerbsverfahren nicht in jeder Form und zu beliebigen Zeitpunkten möglich oder gewinnbringend ist, müssen Zeitpunkt und Art der Mitsprache dafür aber klar definiert werden.

Mir ist es absolut wichtig, die Anregungen, Wünsche und auch Sorgen der Bramscherinnen und Bramscher ernst zu nehmen. Beim Sanierungsgebiet Bahnhofsumfeld konnten Sie sich beispielsweise mithilfe von Ideen-Workshops an der Gestaltung beteiligen. Auch beim Verkehrsentwicklungsplan, an dem derzeit mit Hochdruck gearbeitet wird, fordern und fördern wir die Beteiligung.

Ich bin zuversichtlich, dass wir bei künftigen Bauvorhaben die Einwohner der Stadt Bramsche noch mehr und besser einbinden können. Mir fällt da zum Beispiel unser Marktplatz ein, den wir attraktiver gestalten wollen. Grundsätzlich lade ich Sie herzlich dazu ein, sich weiter in die Entwicklung unserer Stadt einzubringen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr

Heiner Pahlmann

Bürgermeister der Stadt Bramsche

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10.5.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

eines der zentralen Themen in unserer Stadt ist nach wie vor die City-Offensive. Treibende Kraft ist in dieser Hinsicht auch der Förderkreis Freundliches Bramsche e.V. Am Mittwoch hat der Verein seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Dabei wurde auch die City-Offensive thematisiert. An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, um über den aktuellen Stand zu informieren.

Die City-Offensive hat es sich zum Ziel gesetzt, verschiedene Maßnahmen zu entwickeln, die zur Stärkung und Belebung der Bramscher Innenstadt dienen sollen. Es hat sich ein Arbeitskreis aus Vertretern des Förderkreises, der Ratsfraktionen, des Jugendparlaments und des Seniorenbeirats sowie der Verwaltung, Stadtmarketing und federführend der Wirtschaftsförderung mit Klaus Sandhaus gebildet, der intensiv an der Umsetzung der Projekte arbeitet.
Ich freue mich, dass wir mit diesem informellen Gremium eine Gruppierung geschaffen haben, die Hand in Hand arbeitet und gemeinsam die vielseitigen Interessen aller Involvierten berücksichtigt.

Erste Erfolge sind längst sichtbar. Erst kürzlich wurde beispielsweise am Münsterplatz eine erste Plauderbank aufgestellt. Wenn das Projekt gut angenommen wird und die Sitzmöbel wie gehofft dazu anregen, dass die Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch kommen, ist es denkbar, dass wir in naher Zukunft weitere Bänke in der Innenstadt installieren. Wie bei anderen Projekten konnten wir hier bei der Finanzierung auf Fördergelder des „Zukunftsfonds Ortskernentwicklung“ zurückgreifen.

Neu in der Innenstadt: Die Plauderbank soll zum Quatschen und Verweilen einladen. Foto: Heiner Beinke Neu in der Innenstadt: Die Plauderbank soll zum Quatschen und Verweilen einladen. Foto: Heiner Beinke



Aber das ist nur ein Punkt der City-Offensive. Ein anderes wichtiges Thema ist das Beleuchtungskonzept. Die Stadtwerke haben das Büro OC-Lichtplanung aus Diepholz damit beauftragt, ein Lichtkonzept zu entwickeln.

Wie dem einen oder anderen sicherlich schon aufgefallen ist, stehen aktuell drei unterschiedliche Musterleuchten an der mittleren Großen Straße. In den kommenden Tagen soll entschieden werden, auf welchen Lampentypen wir setzen.
Die Stadtwerke haben bereits signalisiert, dass noch in diesem Jahr die Beleuchtung ausgetauscht bzw. ergänzt werden kann. Denn in den Analysen zur City-Beleuchtung kam auch heraus, dass unsere Fußgängerzone unterausgeleuchtet ist. Es werden also ein paar weitere Standorte für eine ansprechende Beleuchtung hinzukommen.

Hier können wir dann auch direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Es soll nämlich nur schöner und heller, sondern auch umweltfreundlicher werden. Deshalb werden wir bei der Beleuchtung auf LED-Technik umstellen. Weiter ist zudem angedacht, dass wir beim Lichtkonzept auch private Gebäude einbeziehen und das Ambiente mit einer Bestrahlung der Gebäude verschönern.

Auch beim Marktplatz schreiten die Planungsarbeiten voran. Wir möchten den Platz gerne wieder aufwerten, indem wir ihn umgestalten. Der aktuelle Zustand zeigt eindeutig, dass er in die Jahre gekommen ist und wir hier dringend aktiv werden müssen, um ihn zu modernisieren.

Die Bauverwaltung hat diesbezüglich bereits erste kreative Gespräche mit Planungsbüros geführt. Um die Aufenthaltsqualität zu steigern, ist es sicherlich wünschenswert, dass sich hier wieder ein Betrieb mit Außengastronomie ansiedelt. Auch wenn es hier noch keine konkreten Konzepte gibt, kann ich Ihnen versichern, dass an der Modernisierung des Marktplatzes und dem Umfeld mit Hochdruck gearbeitet wird.

Das sind nur Auszüge aus dem erfolgreichen und vielversprechenden Engagement der City-Offensive. In den kommenden Monaten werden Sie sich an vielen Stellen der Stadt live ein Bild von den Veränderungen machen können.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und möchte Sie noch einmal auf die Bürgermeistersprechstunde am morgigen Samstag, 11. Mai, hinweisen. Wer eine Anregung oder ein Problem hat, ist herzlich eingeladen, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr zu einem persönlichen Gespräch in mein Büro (Raum O.29 im Obergeschoss) zu kommen.

Ihr

Heiner Pahlmann

Bürgermeister der Stadt Bramsche

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3.5.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

falls Sie in den vergangenen Tagen durch unsere Innenstadt geschlendert sind, sind Ihnen bestimmt die vielen großformatigen Porträts aufgefallen, oder? Sie hängen in den Schaufenstern von mehreren Geschäften, in der Filiale der Kreissparkasse Bersenbrück und auch bei uns im Rathaus. Die Bilder wurden von der Fotografin Meike Hahnaths gemacht und gehören zu dem Kunstprojekt „Schubladen“. Ich durfte am Dienstag bei der Ausstellungseröffnung dabei sein und bin von dem Projekt sehr angetan.

Mit ihrem Kunstprojekt will Frau Hahnrahts mahnen, Menschen nicht per se nach dem ersten Eindruck zu beurteilen. Die Künstlerin regt zum Nachdenken an. Die ausdrucksstarken Bilder zeigen Menschen mit und ohne Behinderung ebenso wie Frauen, die in einem Frauenhaus Zuflucht suchen mussten. Was alle Porträtierten eint: Frau Hahnraths zeigt sie unversehrt, selbstsicher und in Würde.

Auch im Rathaus sind einige der Porträts zu sehen. Foto: Yannick Richter Auch im Rathaus sind einige der Porträts zu sehen. Foto: Yannick Richter



Das Projekt spielt dabei mit vorschnellen Festlegungen. Obwohl wir nichts über die abgebildeten Personen wissen, rufen sie bestimmte Assoziationen bei uns hervor. Ganz automatisch und ohne bewusste Anstrengung braucht unser Gehirn nur Bruchteile einer Sekunde, um ein Urteil über einen Unbekannten zu fällen. Wir klassifizieren den Menschen, ordnen ihm bestimmte Eigenschaften zu, stecken ihn in eine Schublade.

Und genau hier setzt Frau Hahnraths an. Sie lenkt den Blick von den Äußerlichkeiten weg. Jede der abgebildeten Personen könnte Menschen aus den verschiedensten Bereichen verkörpern. Wir wissen es schlichtweg nicht. Je länger ich mir die Bilder angeschaut habe, umso unsicherer wurde ich. Die Bilder veranschaulichen uns, dass wir lernen müssen, unserem ersten Urteil zu misstrauen. Um den Menschen wirklich kennenzulernen, ist es unsere Pflicht, uns von unserem Schubladendenken zu lösen und hinter die Fassade zu blicken.

Um zu demonstrieren, dass uns unser erster Eindruck gewaltig täuschen kann, hat Frau Hahnraths zur Kunstausstellung ein Quiz konzipiert. So gibt es zu jedem Porträt vier kurze Beschreibungen zu der abgebildeten Person. Nur eine davon ist richtig. Natürlich geht es hierbei nicht darum, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Es geht darum, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich kann nur jedem empfehlen, dieses Quiz einmal mitzumachen. Sie werden sich wundern, wie gering die eigene Trefferquote sein kann.

Bis zum 25. Mai ist die Ausstellung in Bramsche noch zu sehen. Vielleicht haben Sie ja Lust bekommen, sich die Bilder noch einmal genauer anzuschauen. Es lohnt sich!

Ihr

Heiner Pahlmann

Bürgermeister der Stadt Bramsche

Sie haben Fragen an mich oder zu meinem Bürgermeister-Blog? Dann können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen, entweder per Telefon oder per E-Mail. Ich freue mich auf Ihre Mitteilung.

Heiner Pahlmann
Telefon 05461 / 83-101
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26.4.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Sie hatten ein schönes Osterfest und eine angenehme Zeit im Kreise Ihrer Familie und Liebsten!

Ich hatte es ja schon angekündigt. Der Verkehrsentwicklungsplan für die Stadt Bramsche, an dem wir derzeit arbeiten, liegt mir sehr am Herzen. Am Mittwoch habe ich an der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt teilgenommen. Dort haben wir uns verstärkt mit dem Verkehrsentwicklungsplan und Möglichkeiten zur Umsetzung auseinandergesetzt. Ich möchte gerne über den aktuellen Stand berichten.

Zu Gast bei der Sitzung am Mittwochabend war Heinz Mazur. Er ist der Geschäftsführer des Fachbüros PGT Umwelt und Verkehr GmbH aus Hannover und informierte die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt sowie des Ortsrates Bramsche über den Stand der Dinge, indem er einerseits einen Überblick über die Gesamtsituation lieferte und andererseits bereits vereinzelt konkrete Handlungsempfehlungen aussprach.

Der Radverkehr wird beim neuen Verkehrsentwicklungsplan ein zentrales Thema sein. Foto: Pixnio Der Radverkehr wird beim neuen Verkehrsentwicklungsplan ein zentrales Thema sein. Foto: Pixnio



Herr Mazur verdeutlichte, dass es bei den Planungen darum gehen müsse, eine gemeinsame Idee vom Stadtverkehr für alle zu entwickeln. Er betonte, dass wir die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt miteinbeziehen müssten, um Anregungen aufzuschnappen und Bedürfnisse festzustellen. Ich kann Herrn Mazur da nur zustimmen. Der Verkehr betrifft uns alle – egal, ob wir im Auto, im Bus oder auf dem Fahrrad sitzen. Wir müssen Lösungen dafür finden, dass die verschiedenen Einzelinteressen der Verkehrsteilnehmer Gehör finden und so gut es geht berücksichtigt werden. Deshalb haben wir als Stadt bereits im Herbst des vergangenen Jahres während eines Informationstages und einer Umfrage in der Innenstadt versucht, mithilfe der Bramscher Bürgerinnen und Bürger ein Meinungsbild zur Verkehrsplanung im Stadtgebiet zu erstellen.

Auch in Zukunft werden wir in Sachen Verkehrsentwicklungsplan weiter transparent vorgehen und die Öffentlichkeit nicht außen vor lassen. Der regelmäßige Austausch und die Kompromissbereitschaft aller sind Grundvoraussetzung dafür, dass wir ein zufriedenstellendes Ergebnis realisieren. Denn eines dürfen wir nicht vergessen: Verkehr wird oft zum Reizthema. Oftmals prallen entgegengesetzte Ansichten aufeinander. Da hilft es nur, lösungsorientiert zusammenzuarbeiten.

Einige konkrete Ratschläge gab Herr Mazur uns auch schon an die Hand. Nach aktuellen Prognosen erwartet er im Straßenverkehr eine deutliche Zunahme an Rad- und E-Bike-Fahrern. Dementsprechend hält er gezielte Investitionen in gut ausgebaute Radwege für besonders sinnvoll. Außerdem sieht er Chancen in Bezug auf ÖPNV und Barrierefreiheit.
Mit den Informationen und Vorschlägen von Herrn Mazur im Hinterkopf werden wir uns jetzt weiter verstärkt dem Verkehrsentwicklungsplan widmen. Gerne halte ich Sie dabei in Zukunft weiter auf dem Laufenden.

Ihr

Heiner Pahlmann

Bürgermeister der Stadt Bramsche

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Heiner Pahlmann
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5.4.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

am Mittwoch habe ich in Essen an einem interessanten Seminar teilgenommen. Überschrieben war die ganztägige Veranstaltung des vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. mit dem Motto „Verkehrsberuhigung – Begegnungszone – Fußgängerbereich: Straßen und Plätze neu denken?!“. Inhaltlich ging es vor allem um alternative Möglichkeiten der Straßenraumgestaltung, mit deren Hilfe die Lebensqualität in Städten und Kommunen verbessert werden soll.

Beweis-Selfie: Ich war unterwegs in Essen. Dort habe ich an einem Seminar teilgenommen, um für den Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Bramsche neue Erkenntnisse zu gewinnen. Beweis-Selfie: Ich war unterwegs in Essen. Dort habe ich an einem Seminar teilgenommen, um für den Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Bramsche neue Erkenntnisse zu gewinnen.



Ein absolut spannendes Thema, das auch die Stadt Bramsche längst betrifft und vor Ort in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird. Generell fahren auf deutschen Straßen immer mehr und auch immer größere Autos. Für hohe Verkehrs- und Umweltbelastung sorgt zudem der massiv wachsende Lieferverkehr. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch weiterhin viele Radfahrer. Gerade E-Bikes liegen derzeit voll im Trend. Die Anzahl an elektrisierten Fahrrädern im Verkehr wird wohl weiter wachsen. Und nicht zuletzt gibt es natürlich auch noch den Fußgänger, der entlang der Straßen läuft.

Egal, ob sich die Bürgerinnen und Bürger mit dem Auto, Bus, Kleintransporter, Rad oder zu Fuß auf den Straßen bewegen – eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind alle Verkehrsteilnehmer, sie haben alle Rechte und Pflichten und sie müssen alle im Straßenverkehr berücksichtigt werden. Allerdings haben die jeweiligen Verkehrsteilnehmer auch verschiedene Einzelinteressen. Wünsche und Vorstellungen der Gruppierungen driften deshalb oftmals auseinander. Nur selten herrscht auf Anhieb Einigkeit. Es ist unsere Aufgabe, die Anliegen aller Verkehrsteilnehmer zu bündeln und harmonisch in Einklang zu bringen. Dass der Verkehr flüssig läuft und alle Teilnehmer gleichermaßen geschützt sind, ist dabei oberstes Gebot. Um diese Ziele zu erreichen, ist eine Kompromissbereitschaft von allen Seiten erforderlich.

Meine Kollegen aus der Kommunalpolitik und ich tauschen uns regelmäßig über die Verkehrssituation in der Stadt Bramsche und ihren Ortsteilen aus. Aktuell arbeiten wir an einem Verkehrsentwicklungsplan. Dieser soll sämtliche Verkehrsteilnehmer berücksichtigen und Konzepte beinhalten, die einen umweltschonenden, reibungslosen und sicheren Straßenverkehr gewährleisten. Damit wir einen Überblick erhalten, haben wir in einem ersten Schritt die Verkehrslage überprüft. Dazu haben wir unter anderem eine Verkehrszählung durchgeführt, Trends analysiert und Entwicklungen beobachtet. Die ersten Ergebnisse der Analysen und Beratungen möchten wir der Öffentlichkeit im Rahmen einer Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt präsentieren. Diese findet am Mittwoch, 24. April, um 17 Uhr im Rathaus statt. Zum Abschluss der Sitzung gibt es dabei auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Ideen vorzutragen. Dazu lade ich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.

Der nächste Blogeintrag erfolgt erst nach den Osterfeiertagen.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest!

Ihr

Heiner Pahlmann

Bürgermeister der Stadt Bramsche

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Heiner Pahlmann
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29.03.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

sicher haben viele von Ihnen schon mitbekommen, dass der Weg zu einem Hundefreilauf in der Stadt doch mit einigen Hindernissen gespickt war und noch ist. Nach der Prüfung mehrere anderer Vorschläge haben wir inzwischen eine von vielen Hundehaltern favorisierte Fläche ausgesucht: Es handelt sich um eine langgezogene Strecke, die vom Ende der Hasestraße direkt am Ufer der Hase entlang führt, in Richtung Nordtangente.

Wirklich eingerichtet, beschildert und offiziell freigegeben ist der Freilauf noch nicht, doch es haben sich schon mehrere Kritiker zu Wort gemeldet – zum Teil in Sozialen Medien, zum Teil aber auch direkt bei mir oder anderen Mitarbeitenden der Verwaltung. Bemängelt wird unter anderem, dass es sich bei der Fläche um einen Bereich handelt, der naturnah belassen ist und auch als Brut- und Rückzugsort für Vögel dient. Der NLWKN als Eigentümer hat aber sein Einverständnis erteilt, dass der Hundefreilauf dort eingerichtet werden kann. Während der Brut- und Setzzeit sind Hunde aber selbstverständlich auch dort an der Leine zu führen.

Nun haben sich auch Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Realschule bei mir gemeldet, die sich um eine benachbarte Fläche sorgen, für die sie sich seit geraumer Zeit sehr engagiert einsetzen: Auf der Nordseite der Brücke, also am gegenüberliegenden Haseufer, haben die Jugendlichen Biotope angelegt und auch entsprechende Schilder aufgestellt. Nicht nur (freilaufende) Hunde sind dort unerwünscht, sondern auch Spaziergänger. Die Fläche soll möglichst unberührt bleiben.

Am Mittwoch dieser Woche hatte ich die Jugendlichen daher ins Rathaus eingeladen, um mit ihnen zu besprechen, wie man „ihre“ Flächen vor der unerwünschten Nutzung schützen kann. Selbstverständlich erstreckt sich der Hundefreilauf nicht auf diese Flächen, aber die Sorge besteht doch, dass Hundehalter sich auch dorthin verirren oder diesen Bereich auch gezielt aufsuchen. Es stimmt: Der vorgesehene Hundefreilauf ist noch nicht ausreichend und zweifelsfrei gekennzeichnet – das müssen wir baldmöglichst erledigen. Außerdem werden wir geeignete Maßnahmen ergreifen, die verhindern, dass Hunde und Hundehalter einen Zugang zu den weiterhin zu schützenden Flächen nutzen.

Über den geplanten Hundefreilauf an der Hase diskutierten die Schülerinnen und Schüler sehr engagiert.



Das Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern war sehr konstruktiv und ich bin beeindruckt davon, wie kenntnisreich und selbstbewusst sie sich für ihre Belange einsetzen. Wir haben vereinbart, dass wir mit Unterstützung von Fachleuten eine Idee für eine geeignete Barriere zwischen den zu trennenden Bereichen realisieren werden. Und dann werden wir hoffentlich bald auch die offizielle Einrichtung und Freigabe des Hundefreilaufes verkünden können.

Bis nächsten Freitag!
Ihr

Heiner Pahlmann


Bürgermeister der Stadt Bramsche

Sie haben Fragen an mich oder zu meinem Bürgermeister-Blog? Dann können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen, entweder per Telefon oder per E-Mail. Ich freue mich auf Ihre Mitteilung.

Heiner Pahlmann
Telefon 05461 / 83-101
E-Mail heiner.pahlmann@stadt-bramsche.de



15.03.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

am Mittwoch dieser Woche habe ich auf Einladung des Landrates an der 7. Integrationskonferenz des Landkreises Osnabrück teilgenommen, die im Museum und Park Kalkriese stattgefunden hat. Wie immer waren auch viele Bürgermeisterkolleginnen und –kollegen anderer Kommunen des Landkreises eingeladen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein hochinteressanter Fachvortrag von Dr. Bettina Reimann vom Deutschen Institut für Urbanistik. „Integration in Bewegung bringen – die Handlungsfähigkeiten von Klein- und Mittelstädten stärken“ lautete der Titel ihres Referates, das einige Stichworte für die anschließende Podiumsdiskussion mit Landrat, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie der Referentin lieferte.

Richtig spannend und praxisorientiert wurde es am späteren Nachmittag, als ehrenamtlich und hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagierte Menschen aus dem Landkreis ihre guten Beispiele aus dem Alltag ihres jeweilige Integrationsmanagements präsentierten. Auch Bramsches Ehrenamtskoordinatorin Maria Stuckenberg nutzte die Gelegenheit, die Arbeit des Netzwerkes LAB gemeinsam mit zahlreichen unserer äußert aktiven Ehrenamtlichen vorzustellen.

So unterschiedlich die Situationen in den einzelnen Kommunen auch sind, eines ist allen Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen sowie den anderen Akteuren klar: Migration und Integration gehören zu den dauerhaften, wichtigen und sich dynamisch wandelnden Aufgaben, die jetzt und auf lange Sicht gute Konzepte, eine ausreichende Finanzierung und viel Engagement benötigen. Schön, dass uns nach wie vor so viele Ehrenamtliche bei den vielfältigen Herausforderungen so tatkräftig unterstützten!

Bis nächsten Freitag!
Ihr

Heiner Pahlmann


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08.03.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

am heutigen Freitag war ich zum Richtfest für den Neubau der Bramscher Nachrichten in der oberen Großen Straße eingeladen. Ziemlich genau elf Monate nach dem ersten Spatenstich ist jetzt schon sehr gut erkennbar, was für ein beeindruckendes und wirklich gut in das Stadtbild passendes Gebäude dort entsteht!

Ich habe den Anlass gern genutzt, um mich beim Bauherren NOZ Medien dafür zu bedanken, dass dieses Neubauprojekt mitten in Bramsche realisiert wird – es hat eine große und nachhaltige Bedeutung für unsere Stadt. Zum einen ist hier die städtebauliche Entwicklung zu begrüßen: An zentraler Stelle der Fußgängerzone entsteht ein Redaktionsgebäude mit zusätzlicher Gewerbefläche. Außerdem kommen mitten in der City elf stark nachgefragte Mietwohnungen auf den Markt.

Beides trägt zur Belebung der Innenstadt bei und stärkt die Attraktivität auch des Einzelhandelsstandortes Bramsche.
Doch das Neubauprojekt hat über diese sichtbaren und greifbaren Vorteile hinaus auch einen hohen ideellen Wert und eine große Bedeutung für die Stadt Bramsche: Wir freuen uns sehr, dass die Neue Osnabrücker Zeitung mit dem Neubau ein klares Bekenntnis zur Lokalredaktion der Bramscher Nachrichten abgibt.

Der klassische Journalismus – der Printjournalismus insbesondere – macht gerade schwere Zeiten durch und befindet sich in einer großen Umbruchphase. Digitalisierung, Social Media, ein anderes Mediennutzungsverhalten – die Gründe sind vielfältig. Dass das große Medienhaus NOZ genau jetzt mit dem neuen Redaktionsgebäude für die Bramscher Nachrichten zeigt, dass die Nachrichten aus der Nachbarschaft unverzichtbar sind, ist ein wichtiges Signal.

Wir in Politik und Verwaltung brauchen Lokaljournalismus! Wir brauchen den kritischen Blick, aber auch das offene Ohr der Lokalredaktion. Wir brauchen ein zuverlässiges „Amtliches Organ“ und wir brauchen die Lokalzeitung als Themenfinder und Diskussionspartner, aber auch als „direkten Draht“ zu den Bürgerinnen und Bürgern.

Darum ist der Neubau, der nun immer konkretere Formen annimmt, für uns als Stadt auch ein schönes Kompliment: Unsere Stadt ist vielfältig, lebendig, spannend und wichtig genug, dass ein renommiertes Medienunternehmen hier auf Dauer eine eigene Lokalredaktion für Bramsche vorhalten wird.

Bis nächsten Freitag!

Ihr

Heiner Pahlmann


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01.03.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

am Mittwoch dieser Woche habe ich an einer sehr erfolgreichen Premiere teilgenommen: Im Ratssaal fand erstmals das „Bramscher Zukunftsforum“ statt, die Nachfolgeveranstaltung des Wirtschaftsforums, das bis einschließlich 2018 stolze 30 Mal stattgefunden hatte.

Im letzten Jahr hatten wir, gemeinsam mit dem langjährigen Ko-Veranstalter Volksbank Bramsche, angekündigt, die spannende und wichtige Informations- und Austauschplattform einmal einer Generalüberholung zu unterziehen und 2019 mit neuem Format durchzustarten. Und das ist absolut gelungen!

Zwei Aspekte stehen besonders im Fokus der Neuausrichtung: Zum einen die jetzt etwas weiter gefasste Bandbreite möglicher Themen. Wirtschaft und Unternehmer sind und bleiben unsere Hauptzielgruppe der Gäste, aber wir wollten den inhaltlichen Fokus gern erweitern hin zu Innovations- und Zukunftsthemen, die auch, aber eben nicht nur die Wirtschaft betreffen.

Beim Zukunftsforum war der Ratssaal fast voll besetzt.



Und wir möchten betonen, dass wir in Bramsche die Begriffe „Wirtschaftsstandort“ und „Wohnstandort“ nicht als widersprüchlich betrachten, sondern als zusammengehörig. Passend dazu begann das Zukunftsforum auch mit einem Standortvideo über Bramsche unter dem Motto „Wirtschaft. Wohnen. Wohlfühlen.“ Diesen Anspruch nehmen wir in der Verwaltung, aber auch in der Kommunalpolitik, sehr ernst.

Sehr gut angekommen bei den gut 100 Gästen des Zukunftsforums ist auch der informative und kurzweilige Vortrag des Experten für Automotive Management, Prof. Dr. Stefan Bratzel. Er zeigte auf, wie sehr die Digitalisierung nicht nur die Mobilität, sondern die gesamte Wirtschaft und auch die Gesellschaft verändert. Über die „Mobilität der Zukunft“, so der Titel seines Referates, diskutierte anschließend eine von Marcus Alwes, Redakteur der Bramscher Nachrichten, moderierte Podiumsrunde.

Beim anschließenden Ausklang mit Imbiss und zwanglosem Austausch zwischen Unternehmern, Verwaltung und Politik wurde erfreulich deutlich, dass das neue Konzept gut ankommt und das Bramscher Zukunftsforum ganz sicher beste Zukunftsaussichten hat! Auch, dass das Rathaus mit dem großen Ratssaal ein ideal geeigneter Veranstaltungsort ist, wurde allenthalben hervorgehoben.

Bis nächsten Freitag!

Ihr

Heiner Pahlmann


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22.02.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

am Mittwoch dieser Woche fand das erste „Stadtgespräche“-Dialogforum dieses Jahres in der Kornmühle des Tuchmacher Museums statt. Die Veranstaltung stellte den Auftakt einer neuen Reihe dar: Die Bramscher Initiative für das Miteinander der Kulturen e.V., kurz BIKU, möchte an mehreren Terminen „Die Vielfalt der Religionen und Weltanschauungen in Bramsche“ vorstellen. Am Mittwoch bestand die Gelegenheit, die Türkisch-Islamische Gemeinde in Bramsche kennenzulernen.

Etwa 40 interessierte Gäste waren in die Kornmühle gekommen.



Vorgestellt wurde die Gemeinde von ihrem Vorsitzenden, Herrn Ahmet Irmak, und Frau Zeynep Mercan, die in der Frauenarbeit dort sehr aktiv ist. Beide plauderten quasi aus dem Nähkästchen ihres Gemeinde- und Vereinslebens und beantworteten auch viele Publikumsfragen. So berichtete Ahmet Irmak, wie er als Jugendlicher im Rahmen des Familiennachzugs mit seiner Familie nach Bramsche kam, wo sein Vater schon länger als „Gastarbeiter“ beschäftigt war.

Eigentlich hätten die Familienväter unterschiedlicher Nationalitäten wirklich vorgehabt, ein paar Jahre möglichst viel Geld zu verdienen, um dann in ihre Herkunftsländer zurückzukehren. Als aber absehbar wurde, dass man dauerhaft bleiben würde, entstand der Wunsch nach einem Gebetsraum vor Ort. Die Idee zur Vereinsgründung war geboren.

Dorit Barz (links) und Maria Stuckenberg (rechts) befragten Ahmet Irmak und Zeynep Mercan



Zeynep Mercan erzählte stellvertretend für die folgende Generation von ihrem Aufwachsen in Deutschland und ihrem heutigen Leben als Muslimin, die aus Überzeugung Kopftuch trägt. Viele interessante Details zum religiösen Leben der Muslime in Deutschland, zur Organisation und Finanzierung der Türkisch-Islamischen Vereine und auch der Imam-Ausbildung steuerte die ebenfalls eingeladene Emine Oguz bei. Die studierte Juristin ist hauptamtliche Geschäftsführerin des DITIB in Niedersachsen und Bremen – und das als „Frau ohne Kopftuch“, wie sie lachend betonte.

Ahmet Irmak und Emine Oguz beantworteten bestens gelaunt gern alle Fragen.



Es war ein wirklich gelungener Abend in der Kornmühle, an dem sich ein lebhafter Dialog entwickelte und auch im Nachgang zum Podiumsgespräch noch viele Gespräche in lockerer Runde im Foyer folgten. Dort standen wie immer gegen eine kleine Spende Getränke und Knabbereien aus dem Weltladen bereit – ein großer Dank an die Ehrenamtlichen, die mit diesem Angebot bei unseren „Stadtgesprächen“ stets tolle Werbung für den Fairen Handel machen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie die Folgeveranstaltungen zum Oberthema „Vielfalt der Religionen und Weltanschauungen“, die dann von der BIKU organisiert werden, besuchen und sich aktiv in den Dialog der Religionen und Kulturen einbringen.

Bis nächsten Freitag!

Ihr

Heiner Pahlmann


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15.02.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

heute fand auf Einladung unseres Wirtschaftsförderers Klaus Sandhaus das „Gesprächsforum Wirtschaft“ statt. Bei dieser Veranstaltung kommen Unternehmerinnen und Unternehmer aus Bramsche zusammen, um sich zu einem aktuellen Thema Fachreferate anzuhören, einen Überblick über die derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Bramsche zu erhalten – und um sich in ungezwungener Runde auszutauschen.

Thema der heutigen Zusammenkunft war das Schlagwort „Klimaaktiv“, geladen waren mit Frau Prof. Dr. Pfoser und Frau Holtmeyer zwei ausgewiesene Expertinnen für Dach- und Fassadenbegrünungen, insbesondere bei Gewerbe- und Industriegebäuden. Frau Prof. Dr. Pfoser, die übrigens auch schon im Rathaus zu dem Thema referiert hatte, konzentrierte sich schwerpunktmäßig auf die Bereiche Mikroklima, Biodiversität und auch Wasserrückhaltung und veranschaulichte die theoretischen Betrachtungen mit vielen Beispielen aus der Praxis.

Frau Holtmeyer ging die Möglichkeiten von Dach- und Fassadenbegrünung aus der Sicht einer Planerin an: Welche Dachformen sind geeignet, was ist bezüglich der Statik zu beachten, wie sieht der Aufbau der Schichten für die Bepflanzung aus? Der Tenor war erfreulicherweise: Man kann eigentlich überall und immer etwas machen, ob im Bestand oder natürlich noch ausgeklügelter und umfassender im Neubau.

Die Veranstaltung war gut besucht und ich hoffe, dass viele unserer Unternehmerinnen und Unternehmer sich bei zukünftigen An-, Um- oder auch Neubauten diese Informationen und Anregungen ins Gedächtnis rufen: Ökologie und Ökonomie können – auch und gerade bei Bauprojekten – gut miteinander in Einklang gebracht werden. Und viele Maßnahmen, die mit Blick auf den Klimawandel realisiert werden, bringen den Menschen, die in begrünten Gebäuden leben und arbeiten, spürbare Verbesserung für ihr unmittelbar erlebtes „Mikroklima“.

Nach der „Fridays For Future-Demo“ am letzten Freitag stand also auch der heutige Freitag wieder im Zeichen des dringend erforderlichen Umdenkens zur Rettung des Weltklimas.

Bis nächsten Freitag!

Ihr

Heiner Pahlmann


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08.02.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

ein lauter, entschlossener und wirklich überzeugender Demonstrationszug war heute in der Stadt unterwegs und machte Station vor dem Rathaus: Schülerinnen und Schüler des Greselius-Gymnasiums haben sich am heutigen Freitag an der inzwischen weltweiten Protestbewegung „Schulstreik fürs Klima“ beteiligt. „Wir sind hier, wir sind laut, weil Ihr uns die Zukunft klaut!“ lautete eine der Parolen, die die jungen Leute skandierten.

Demo



Und sie haben recht: Es ist höchste Zeit, dass entschlossener gegen den Klimawandel vorgegangen wird. Und ja, vor allem in der Politik, also bei den „Weichenstellern“, muss die Rettung des Weltklimas stärker in den Fokus genommen werden. Ich habe mich wirklich gefreut, dass so viele Schülerinnen und Schüler sich an der Demo beteiligt haben.

Noch mehr gefreut hat es mich aber, dass die jungen Redner und Rednerinnen, die heute couragiert und sehr gut informiert das Wort ergriffen haben, nicht nur die Politik und die älteren Generationen in die Pflicht genommen haben. Sie haben vielmehr auch an ihre eigene Generation appelliert: Wer ein Umdenken auf politischer und gesamtgesellschaftlicher Ebene einfordert, muss auch selber vorleben, wie man es besser machen kann, so der Tenor der Appelle.

Interview



Achtet darauf, saisonale, regionale Produkte zu essen, nehmt das Fahrrad, statt euch mit dem Elterntaxi zur Schule bringen zu lassen, geht sparsam mit Ressourcen um: Dass die diejenigen, die das Wort an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler gerichtet haben, sich von allen ein bewussteres Verhalten im Alltag wünschen, macht ihren Protest noch glaubwürdiger. Es geht den Protestierenden nämlich nicht nur darum, Schuldige und Verantwortliche für die dramatischen Umweltprobleme zu benennen. Jede und jeder kann hier und jetzt damit beginnen, sich gegen den Klimawandel zu engagieren – das ist zweite wichtige Botschaft der Schülerinnen und Schüler.

So hat mich einer der Organisatoren aus den Reihen der Schülervertretung des Gymnasiums im Interview auf der Rathaustreppe auch gezielt danach gefragt, was wir in Bramsche denn auf kommunalpolitischer Ebene gegen den Klimawandel unternehmen. Die Stoßrichtung der „FridaysforFuture“-Bewegung ist wirklich klug und richtig: Jede und jeder soll sich, privat wie politisch, beruflich oder in welcher Funktion auch immer, so gut es geht für die Rettung des Weltklimas einbringen.

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Das große Engagement und auch das explizite Wissen der jungen Leute haben mich sehr beeindruckt. Nicht nur für das Weltklima ist die Erkenntnis, dass diese Generation sich selbstbewusst einmischt und sich für die Zukunft stark macht, eine sehr positive Erkenntnis!

Bis nächsten Freitag!

Ihr

Heiner Pahlmann


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01.02.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

die Diskussion um die Stärkung des ÖPNV im Allgemeinen und den Erhalt der Buslinie 585 im Besonderen ist ein Thema, das meine Bürgermeisterkollegen und ich mit in das neue Jahr genommen haben.

Am Donnerstag dieser Woche habe ich mich dazu erneut mit den Bürgermeistern Gerd Muhle aus Damme, Ansgar Brockmann aus Neuenkirchen-Vörden und Otto Steinkamp aus Wallenhorst zum Gespräch getroffen. Mit am Tisch saßen auch Vertreter des Landkreises und der PlanOS.

Als Bürgermeister kleinerer, in Teilen ländlich strukturierter Kommunen, sind wir alle oft mit den berechtigten Klagen aus der Bevölkerung wegen des stetig wachsenden Straßenverkehrs, insbesondere in Wohngebieten, konfrontiert. Gleichzeitig können wir aber noch keine befriedigenden Lösungen eines flächendeckenden und eng getakteten Personennahverkehrs bereitstellen.

Hier ist ein Umdenken notwendig! Wenn die Straßen entlastet werden sollen und sowohl die Belastung durch Luftverschmutzung als auch durch Lärm reduziert werden soll, muss der ÖPNV durch verbesserte Angebote attraktiver werden. Ich bin überzeugt davon, dass sich mit besseren Angeboten auch mehr Fahrgäste gewinnen lassen.

Allerdings können Bürgermeister einzelner Kommunen das nicht stemmen: Das ist in erster Linie eine Aufgabe der Landkreise – und zwar über die Kreisgrenzen hinweg. So kann die Aufwertung der Buslinie 585 zu einem Best Practice Beispiel werden: Statt sie, wie zunächst geplant, einzustellen, sollte sie ausgebaut werden, so dass ein 2-Stunden-Takt realisiert wird und eventuell zusätzlich auch noch touristische Angebote ergänzt werden könnten.

Inzwischen herrscht überwiegend Einigkeit darüber, dass die Linie 585, deren Fortbestand momentan nur bis zum Sommer gesichert ist, unverzichtbar ist und auch fortgeführt werden soll. Allerdings ist die Frage der Finanzierung noch nicht geklärt: Die Kommunen können diese Last nicht alleine tragen. Hier muss der Landkreis maßgeblich Verantwortung übernehmen.

Bis nächsten Freitag!

Ihr

Heiner Pahlmann


Bürgermeister der Stadt Bramsche

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25.01.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

endlich geht es auch öffentlich wahrnehmbar so richtig los im Sanierungsgebiet „Bahnhofsumfeld“. Denn auch, wenn in der Verwaltung und auf Seiten des Sanierungsträgers natürlich schon seit langem mit großem Engagement die Weichen gestellt werden für die ersten baulichen Maßnahmen – Sie als Bürgerinnen und Bürger konnten noch nicht viel davon wahrnehmen.

Bis zum Montag dieser Woche. An diesem Tag fiel nämlich der Startschuss für ein Projekt der Heilpädagogischen Hilfe: Das Haus Bahnhofstraße 6 wird ab sofort komplett entkernt, saniert und zu einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Beeinträchtigungen umgebaut. Unverändert aber bleibt die Fassade, so will es der Denkmalschutz. Schließlich soll das besondere Flair in diesem Abschnitt der Bahnhofstraße gewahrt bleiben. Das nun vor der Sanierung stehende Gebäude steht mit den Nachbargebäuden unter Ensembleschutz.

Ich freue mich sehr über dieses schöne Projekt und bin der Einladung der HpH und des Eigentümers Horst Dallmann zum offiziellen Projektstart gern gefolgt. Wenn es planmäßig läuft, könnte gleich dieses Vorhaben viele Vorteile der Stadtsanierung buchstäblich „unter Dach und Fach“ bringen: Eine behutsame, dem Denkmalschutz verpflichtete bauliche Umsetzung. Die Realisierung eines stark nachgefragten Wohnangebotes – noch dazu in unmittelbarer Nähe von Arbeitsplätzen der HpH im Bahnhofsgebäude. Und die Möglichkeit für einen Investor, mit Hilfe steuerlicher Vorteile und der Förderung aus dem Sanierungsprogramm ein vom Verfall bedrohtes Gebäude wirtschaftlich tragbar einer neuen Nutzung zuzuführen.

So kann es gerne weitergehen im Bahnhofsumfeld!

Bis nächsten Freitag!

Ihr

Heiner Pahlmann


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18.01.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

am Dienstag dieser Woche habe ich am Neujahrsempfang der IHK teilgenommen – als einer von knapp 700 Gästen, zu denen neben Ministerpräsident Stephan Weil auch die Justizministerin Barbara Havliza, der Finanzminister Reinhold Hilbers und der Innenminister Boris Pistorius zählten. Natürlich gab es in so großer und „illustrer“ Runde viele gute Gelegenheiten für Gespräche und Diskussionen. Sehr spannend waren aber auch die Reden des Abends.

Der neue Osnabrücker IHK-Präsident Uwe Goebel hob hervor, dass auf dem Arbeitsmarkt unserer Region erstmals die Marke von 400.000 Beschäftigten geknackt worden ist und die Arbeitslosenzahlen historische Tiefstände erreicht haben. Die andere Seite der Medaille aber ist weniger erfreulich: Die Rekordbeschäftigung geht einher mit einem sich verschärfenden Fachkräftemangel. Diesen Fachkräftemangel sieht die regionale Wirtschaft inzwischen als Geschäftsrisiko Nr. 1 an!

Um gegenzusteuern, ist vor allem die schulische und berufliche Bildung zu verbessern, so die einhellige Meinung. Ministerpräsident Weil rief dazu auf, die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Wirtschaft intensiver zu gestalten. Es war schön zu hören, dass er damit genau das einforderte, was bei uns in Bramsche schon wirklich gut läuft: Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben, der B.O.P. und viele exzellente Projekte und Konzepte zur Berufsvorbereitung an den hiesigen Schulen laufen zum Teil seit Jahren erfolgreich. Und gute neue Ideen werden fortlaufend realisiert. So wurde Mitte Dezember beispielsweise ein Kooperationsvertrag zwischen der Hauptschule und hiesigen Unternehmen unterzeichnet, um die Berufsorientierung weiter zu optimieren.

Die Digitalisierung der kompletten Arbeits- und Lebenswelt wurde beim IHK-Empfang übrigens ganz praktisch thematisiert und beispielhaft vorgeführt: Per Online-Abstimmung durften wir Gäste zu der Frage „Wo soll die Politik nach Ihrer Ansicht im Jahr 2019 Schwerpunkte setzen?“ aus vier Themen wählen. „Bildung verbessern“ lag mit 44 % deutlich vorne. Auch hier darf Bramsche mit seiner ungeheuer vielfältigen Schullandschaft sich zwar keineswegs zurücklehnen, aber doch durchaus gut aufgestellt fühlen.

Bis nächsten Freitag!

Ihr

Heiner Pahlmann


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11.01.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

am Dienstag dieser Woche durfte ich an einem besonderen und sehr erfreulichen Termin teilnehmen: Der CSA-Hof Pente hat eine UNESCO-Auszeichnung als herausragende Bildungsinitiative für nachhaltige Entwicklung erhalten. Überreicht wurde die Urkunde vom niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Kern und Keimzelle des CSA-Hofes ist eine von einer Solidargemeinschaft getragene Landwirtschaft. Zur Hofgemeinschaft gehört aber auch ein Kindergarten und – seit diesem Schuljahr – eine eigene Hofschule. Für Schul- und Kita-Kinder ist der Hof ein unglaublich vielfältiger Lernort, an dem die Nähe zur Natur und zur Landwirtschaft nicht nur eine schöne Begleiterscheinung, sondern das bestimmende Element des Lernens und Erlebens ist. Alle arbeiten gemeinsam im Rhythmus der Natur und der Jahreszeiten, die Kinder übernehmen Verantwortung und genießen ein großes Maß an Selbstbestimmung.

Tobias Hartkemeyer nahm die UNESCO-Auszeichnung aus den Händen von Minister Tonne entgegen.



Genau das lobte Minister Tonne und äußerte die Hoffnung, dass die von Pente ausgehenden Impulse dazu beitragen, Inhalte dieser neuen Lernkultur von diesem Modellbeispiel in die Regelschulen zu bringen. Diesem Wunsch kann ich mich nur anschließen: Die Initiativen, die vom CSA-Hof ausgehen, sind mutige, innovative und leidenschaftlich realisierte Ideen, die wirklich ansteckend und begeisternd wirken. Und wir brauchen Querdenker, um eingefahrene Strukturen zu beleben.
Außerdem ist es wichtig, dass unsere Kinder – auch wenn sie alle heute digital natives sind – den Bezug zur freien Natur nicht vergessen! Wer mit dem Wissen aufwächst, wie Nahrungsmittel erzeugt werden, wird später viel bewusster, wertschätzender und sparsamer mit den schwindenden natürlichen Ressourcen umgehen.

Ich freue mich, dass Bramsche dank des großen Engagements von Tobias Hartkemeyer, seiner Familie und seiner vielen Mitstreiter eine so einzigartige Schulform anbieten kann. Die Auszeichnung durch die UNESCO ist eine verdiente und sehr wertvolle Anerkennung für ein pädagogisches Konzept, das hoffentlich an vielen weiteren Orten „Schule machen“ wird.

Bis nächsten Freitag!

Ihr

Heiner Pahlmann


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03.01.2019


Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Sie sind gut und gesund ins neue Jahr gekommen und haben die guten Vorsätze für 2019 nicht schon in der ersten Woche über Bord geworfen!

Einer meiner Wünsche für