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Wegerandstreifen

An mehr als 200 verschiedenen Stellen im Bramscher Stadtgebiet wurden und werden Seitenräume von unbefestigten Wegen als Wegerandstreifen hergerichtet. Die zwischen zwei und fünf Meter breiten Wegerändert bilden zusammen ein Netzwerk von naturnahen Flächen mit einer Gesamtgröße von über zehn Hektar.

Diese Flächen werden ständig beobachtet und im Hinblick auf eine naturnahe Entwicklung gezielt unterstützt:


    durch Aussaat kräuterreicher Saatgutmischungen aus heimischen Pflanzenarten
    durch eine angepasste Pflege: mal im Juni, um den Pflanzen wie z.B. der Heidenelke zu helfen, mal zum Ende des Winters, um den Tieren wie z.B. dem Wiesenvögelchen zu helfen
    durch die wieder verbundene Hecken

Ziel ist es, die Wegeränder für die heimische Tier- und Pflanzenwelt wieder attraktiv zu machen und eine Wiederansiedlung dort bereits verschwundener Arten zu bewirken und die noch vorhandenen Arten zu unterstützen.

Gleichzeitig ist das Wegerandstreifenprojekt der Stadt Bramsche auf den ausgewiesenen Flächen durch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Osnabrück anerkannte Kompensationsmaßnahme. An anderer Stelle erfolgte Eingriffe in den Naturhaushalt (Einrichtung von Gewerbe- oder Wohngebieten in Bramsche) werden durch dieses Maßnahmen im Sinne des Naturschutzes ausgeglichen.
Die Wegerandstreifen werden durch Pfähle und Schilder markiert.